Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an, wie viel Überschuss Sie selbst nutzen und wie wenig Sie abregeln müssen.
Der wunde Punkt der Nulleinspeisung ist das Abregeln. Jede Kilowattstunde, die die Anlage erzeugen könnte, aber wegen der 0-Watt-Grenze nicht erzeugen darf, ist verloren. Besonders an sonnigen Tagen mit niedrigem Verbrauch – etwa wenn tagsüber niemand zu Hause ist – wird so viel Solarpotenzial verschenkt. In diesen Fällen kann die Überschusseinspeisung trotz niedriger Vergütung unterm Strich mehr bringen als reines Drosseln. Wie groß der Verlust bei Ihrer Anlage wäre, rechnet der Rechner zur Einspeisebegrenzung für 0 % und für 60 % durch.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| weniger Bürokratie rund um die Einspeisung | abgeregelter Überschuss geht verloren |
| maximaler Fokus auf Eigenverbrauch | ohne Speicher schnell viel ungenutztes Potenzial |
| Anschluss auch bei vollem Ortsnetz möglich | keine Einnahmen aus Einspeisung |
| unabhängiger von der Vergütungsentwicklung | Regeltechnik muss zuverlässig funktionieren |
Ob sich Nulleinspeisung lohnt, hängt fast vollständig davon ab, wie viel des erzeugten Stroms Sie selbst nutzen. Zwei Stellschrauben helfen:
Erst wenn der Überschuss möglichst vollständig im Haus landet, ist die 0-Watt-Grenze keine Verschwendung mehr, sondern nur noch die letzte Sicherheitsschwelle. Genau hier setzt ein Energiemanagement an.
Das Soluxion HEMS Plus lässt Wallbox, Wärmepumpe und über smarte Schalter auch einen Heizstab automatisch dann laufen, wenn Solarstrom übrig oder Börsenstrom günstig ist, und stimmt dabei E-Auto und Hausbatterie aufeinander ab. So steigt die Eigenverbrauchsquote, und es muss weniger abgeregelt werden. Die Vorgaben zur Steuerbarkeit nach §14a EnWG und §9 EEG erfüllt es ab Werk: vorkonfiguriert und angebunden an die Steuerbox Ihres Netzbetreibers. Basis ist die Open-Source-Software evcc, mit über 800 unterstützten Geräten, lokal und ohne Cloud-Zwang.
Allgemeine Information ohne Gewähr, keine Wirtschafts-, Rechts- oder Steuerberatung. Die Wirtschaftlichkeit hängt vom Einzelfall ab (Anlagengröße, Verbrauch, Strompreise, Vergütung).